Beim traditionsreichen 63. Mastersschwimmfest in Deidesheim am letzten Wochenende starteten 35 Vereine mit insgesamt 119 Schwimmern. Auch fünf Masters-Schwimmer der Wasserfreunde kämpften um Podestplätze. Sechs erste Plätze und ein sensationeller Silber-Coup in der Staffel standen am Ende eines phänomenalen Wettkampftages zu Buche.
Als verlässlicher Titelsammler in der Altersklasse 50 präsentierte sich Jörg Kreuzberger. Bei seinen drei Einzelstarts ließ er der Konkurrenz hinter sich: Über 50m Brust, 50m Rücken und die 50m Freistil schwamm er jeweils unangefochten auf den 1. Platz. Doch damit nicht genug: Als Startschwimmer der Staffel legte er über die 50m Freistil Strecke noch einen drauf und unterbot seine Zeit aus dem Einzellauf.
In der Altersklasse 35 erreichte Andreas Weiskopf über die 100m Freistil einen ersten Platz und über 50m Schmetterling sicherte er sich zudem in schnellen 0:31,16 Minuten den hervorragenden silbernen Podestplatz.
Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen durfte Jenny Wildersinn (AK 25) jubeln. Sowohl über die 100m Freistil als auch über die halbe Distanz, also 50m Freistil, flog sie förmlich durchs Wasser und sicherte sich ein goldenes Double.
Lara Stolzenberger (AK 25) erschwamm gleich zwei persönliche Bestzeiten. Über 100m Freistil schrammte sie in 1:11,35 Minuten nur hauchdünn am Podium vorbei (4. Platz), belohnte sich aber über 50m Freistil in einer bärenstarken Zeit von 0:31,38 Minuten mit der verdienten Bronzemedaille.
Komplettiert wurde das starke Einzelergebnis durch Theresa Schwarz (AK 25). Sie bewies ihre Vielseitigkeit und holte über 50m Brust den sensationellen 2. Platz sowie über 50m Schmetterling einen starken 3. Platz.

Das große Finale: Die Freistil-Staffel zu fünft
Der absolute Höhepunkt war zweifellos das Rennen der Freistil-Mixed-Staffel. Hierbei mussten die Strecken 50m – 100m – 200m – 100m – 50m von dem jeweiligen Starter der Staffel absolviert werden. Nach einem packenden Rennen stoppte die Uhr bei fantastischen 5:53,94 Minuten. Dies bedeutete nicht nur eine neue, phänomenale Teambestzeit, sondern auch die Silbermedaille.
